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Pädagogik & Didaktik

Bildschirmzeit-Management

Bewusste Steuerung und Begrenzung der Zeit, die Kinder an digitalen Geräten verbringen.

Definition

Bildschirmzeit-Management bedeutet, die Nutzung digitaler Geräte bei Kindern und Jugendlichen bewusst zu steuern. Das umfasst zeitliche Begrenzungen, altersgerechte Inhalte und den geplanten Wechsel zwischen digitalen und analogen Aktivitäten. Ziel ist es, Mediennutzung gesund in den Alltag zu integrieren, Überforderung und Ablenkung zu vermeiden und Lern- sowie Erholungsphasen zu schützen. Viele Betriebssysteme bieten integrierte Tools dafür (z.B. „Bildschirmzeit“ bei Apple, „Digital Wellbeing“ bei Android), mit denen Nutzungsdauer, App-Zugriffe und Pausenzeiten kindgerecht eingestellt und gemeinsam mit Kindern reflektiert werden können.

💡 Beispiel

Eine Kita nutzt Tablets für 20-minütige Lerneinheiten und stellt danach bewusst auf analoge Aktivitäten wie Basteln oder Bewegungsspiele um. Die Erzieherin nutzt die Bildschirmzeit-Einstellungen des Tablets, um sicherzustellen, dass nur freigegebene Lern-Apps geöffnet werden können und das Gerät nach Ablauf der vereinbarten Zeit automatisch gesperrt wird. Anschließend spricht sie mit den Kindern darüber, wie sich die Bildschirmzeit angefühlt hat und warum Pausen wichtig sind.

Verwandte Begriffe

MedienkompetenzMediennutzungsregelnDigitale BalanceMedienerziehungJugendschutzfilter