Interoperabilität
Die Fähigkeit verschiedener Systeme und Tools, nahtlos zusammenzuarbeiten und Daten auszutauschen.
Definition
Interoperabilität bedeutet, dass verschiedene Software-Systeme miteinander kommunizieren und Daten austauschen können. Im Schulkontext ist das wichtig, wenn z.B. das Schulverwaltungssystem Schülerdaten an die Lernplattform übergeben soll, ohne dass alles manuell eingetippt werden muss. Technische Standards und Schnittstellen (APIs) sorgen dafür, dass Daten sicher, konsistent und automatisiert zwischen Systemen übertragen werden können.
💡 Beispiel
Eine Schule nutzt IServ als Schulserver und Moodle als LMS. Dank Interoperabilität werden die Schülerkonten automatisch von IServ in Moodle übernommen. Niemand muss die Daten doppelt eingeben, und Änderungen, etwa bei Klassenwechseln, werden automatisch in beiden Systemen aktualisiert.
